Pferdegestütztes Coaching: Warum Stoizismus die Rettung für die Pferdeseele ist

Dein Pferd ist nicht hier, um deine Wunden zu heilen. Es ist nicht sein Job, deine emotionalen Altlasten zu schleppen oder dich nach einem harten Arbeitstag zu regulieren. Wenn wir das von unseren Tieren erwarten, missbrauchen wir ihre Natur für unser Ego. Es klingt hart, aber es ist die Wahrheit: Pferde tragen oft die inneren Themen ihrer Menschen, und meistens merken wir es nicht einmal, bis das Pferd „schwierig“ wird.

In der pferdegestützten Coaching Ausbildung zum MindMirror®-Coach gehen wir genau hier in die Tiefe. Wir schauen dorthin, wo es unbequem wird. Die Antwort auf die Frage, wie wir unsere Pferde entlasten können, liegt in einer jahrtausendealten Philosophie: dem Stoizismus.

Stoizismus im Stall: Keine Kälte, sondern Klarheit

Viele assoziieren Stoizismus mit Härte, Disziplin oder dem Unterdrücken von Gefühlen. In der Welt der Pferde, in der ohnehin oft zu viel Druck, Dominanz und Strenge herrschen, scheint das fehl am Platz. Doch echter Stoizismus ist das Gegenteil von Kälte. Er ist die reinste Form der Selbstverantwortung ohne Ausreden.

Stoizismus im Umgang mit Pferden bedeutet, sich konsequent zu fragen:

  • Was liegt in meiner Verantwortung? (Meine Gedanken, meine Emotionen, meine Erwartungen)

  • Was liegt nicht in meiner Verantwortung? (Das Wetter, andere Menschen in der Halle, die instinktive Reaktion meines Pferdes)

Diese Unterscheidung ist ein aktiver Schutzraum für dein Pferd. Es bewahrt das Tier davor, zum emotionalen Lastenträger deines Egos zu werden.

Es gibt keine schwierigen Pferde, nur unbewusste Spiegel

Wenn ein Pferd beim Putzen nicht stillsteht, beim Spaziergang blockiert oder „ungehorsam“ scheint, ist das kein Zeichen von mangelnder Dominanz. Das Wort Dominanz hat in einer respektvollen Beziehung zwischen Mensch und Pferd nichts zu suchen. Was wir brauchen, ist Stimmigkeit und echte Führung.

Ein Pferd zeigt dir in jeder Sekunde deine Realität. Es ist der ehrlichste Spiegel, den du finden kannst. Ein „schwieriges“ Pferd ist oft einfach ein sehr feines Tier, das so lange laut werden muss, bis sein Mensch endlich zuhört. Pferde argumentieren nicht, sie reagieren. Die Frage ist: Willst du diese Realität sehen oder gibst du die Verantwortung ab und sagst, das Pferd sei „schuld“?

Die Bedeutung der Dinge: Warum wir im Stall leiden

Ein zentraler Gedanke im Stoizismus ist: „Wir leiden nicht an den Dingen, die passieren, sondern an der Bedeutung, die wir ihnen geben.“ Wenn dein Pferd stehen bleibt, obwohl du laufen willst, ist das erst einmal nur eine Tatsache. In der Freiheit auf der Weide wäre es dir egal. Aber in der Interaktion nimmst du es persönlich. Dein Ego flüstert: „Es nimmt mich nicht ernst“, „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich muss strenger sein“. In diesem Moment bist du nicht mehr beim Pferd, sondern nur noch bei dir selbst. Du erhöhst den Druck aus einer Hilflosigkeit heraus. Stoizismus lehrt uns, das Ego zu entlarven, statt gegen das Pferd zu kämpfen.

Die innere Festung: Dich selbst tragen, statt dich tragen zu lassen

Im Stoizismus gibt es das Konzept der inneren Festung. Das ist kein Schutzwall, hinter dem du dich versteckst, sondern die Fähigkeit, dich selbst emotional tragen zu können.

Viele Pferdemenschen kommen in den Stall mit der Erwartung: „Jetzt bin ich beim Pferd, jetzt wird alles gut.“ Doch das ist bereits eine Last. Du benutzt das Pferd zur Selbstregulation. Wahre Führung und eine Beziehung auf Augenhöhe beginnen dort, wo dein innerer Frieden nicht mehr vom Verhalten deines Pferdes abhängig ist.

Dein Weg als pferdegestützter MindMirror®-Coach

Meine Vision von Undressierten Seelen ist klar: Es ist für Pferdemenschen – damit Pferde nicht länger die inneren Themen ihrer Menschen tragen müssen. In meiner Ausbildung zum pferdegestützten MindMirror®-Coach lernst du, wie du Menschen dabei begleitest, diese energetischen Räume zu verstehen und Projektionen aufzulösen.

Es geht nicht um Dressur-Techniken, sondern um:

  • Führung durch innere Klarheit statt durch äußere Dominanz.

  • Die Auflösung systemischer Themen, die du unbewusst mit in den Stall bringst.

  • Echte Verbindung, bei der das Pferd nicht mehr dein Therapeut sein muss, sondern dein Partner sein darf.

Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass Pferde wieder einfach nur Pferde sein dürfen – stolz, frei und getragen von Menschen, die gelernt haben, ihre eigene Verantwortung zu übernehmen. Wenn du bereit bist, die führend am Markt für pferdegestütztes Coaching zu werden oder deine eigene Beziehung zum Pferd auf ein neues Level zu heben, ist die MindMirror®-Ausbildung dein Fundament.

HIER erfährst du mehr über die außergewöhnliche Ausbildung zum MindMirror®-Coach. Eine pferdegestützte Mindset-Coaching Ausbildung, bei der JEDES PFERD JEDERZEIT ein Veto einlegen darf!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist pferdegestütztes Coaching nach der MindMirror®-Methode? Pferdegestütztes Coaching nach der MindMirror®-Methode ist ein tiefgreifender Reflexionsprozess, bei dem das Pferd als unbestechlicher Spiegel für die inneren Zustände des Menschen dient. Im Gegensatz zu klassischen Methoden geht es hier nicht um Training oder Dominanz, sondern um die Auflösung von unbewussten Projektionen und emotionalen Lasten. Ziel der Arbeit ist es, die „undressierte Seele“ freizulegen, damit weder Mensch noch Pferd Themen tragen müssen, die nicht zu ihnen gehören.

Warum spielt Stoizismus eine Rolle in der Ausbildung zum pferdegestützten Coach? Der Stoizismus bildet das ethische und praktische Fundament unserer Ausbildung. Er lehrt angehende Coaches die radikale Selbstverantwortung: Was liegt in meiner Kontrolle und was nicht? In der Begegnung mit dem Pferd hilft diese Haltung, das eigene Ego zu entlarven und den Fokus weg von der Manipulation des Tieres hin zur inneren Klarheit des Menschen zu lenken. Dies schützt das Pferd davor, als emotionaler „Therapeut“ missbraucht zu werden, und ermöglicht eine echte Beziehung auf Augenhöhe.

Wie läuft die pferdegestützte MindMirror®-Coach Ausbildung ab? Die Ausbildung zum pferdegestützten MindMirror®-Coach ist eine zertifizierte Intensiv-Ausbildung, die Theorie und Praxis am Pferd vereint. Die Teilnehmer lernen, energetische Räume zu halten, systemische Verstrickungen zu erkennen und die feinen Signale der Pferde wertfrei zu deuten. Die Ausbildung richtet sich an Menschen, die sich als Experten am Markt positionieren wollen und eine tiefere, ehrliche Form des Coachings suchen.

Woran erkennt man ein „schwieriges“ Pferd im pferdegestützten Coaching? In der MindMirror®-Philosophie gibt es keine schwierigen Pferde, sondern nur Pferde, die besonders sensibel auf die Unstimmigkeiten ihrer Menschen reagieren. Ein Pferd, das scheinbar blockiert oder Widerstand leistet, sendet wertvolle Informationen über den inneren Zustand des Klienten. Als ausgebildeter Coach lernst du, diesen Widerstand nicht als Fehler, sondern als Wegweiser für den Heilungsprozess zu nutzen, ohne dabei Druck auf das Tier auszuüben.