Sexuelle Unlust – so bringst du Schwung in dein Liebesleben

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Wenn eine der schönsten Sachen der Welt den Menschen Kopfzerbrechen bereitet oder sogar Beziehungen daran scheitern, läuft was falsch, wie man so schön sagt. Gleichzeitig stellt sich mir die Frage, ob wirklich etwas falsch läuft, oder ob wir mal endlich den Druck aus dem Thema Sex nehmen sollten? Wieso ist es falsch, wenn man mal oder öfter keine Lust auf Sex hat? Wieso schwingt beim Thema sexuelle Unlust immer eine Bewertung mit? Generell geht es bei Sex immer um Bewertung, Vergleich, Qualität und Quantität. Solange wir mit Sex Zahlen verbinden, die Dauer oder Häufigkeit beschreiben, steigt der Druck und fällt die Lust.

Sexuelle Unlust kann jeden von uns treffen, egal wie jung oder alt wir sind oder welchem Geschlecht wir angehören. Und da sind wir auch schon bei den Ursachen, auf die ich später noch detaillierter eingehe: Hinter sexueller Unlust kann ALLES stecken! Stress im Job, der/die falsche Partner/in, Langeweile, geringer Selbstwert etc.. All das und viele andere Themen, würden sich nicht so gravierend auf die Libido auswirken, wenn sie rechtzeitig angeschaut werden würden. Viele Partnerschaften zerbrechen daran, weil niemand drüber spricht, was ihn wirklich bedrückt und weil jeder Angst hat, den anderen zu verletzen.

Falls du dich also fragst, warum du keine Lust mehr auf Intimität hast, frage dich, was wirklich dahintersteckt, bevor du an deiner Beziehung zweifelst! Sei ehrlich und vor allem offen zu dir und deinem/er Partner/in! Und akzeptiere, dass die Lust aufeinander nach 20 Jahren vielleicht anders aussieht, als in den ersten 10 Jahren – was jedoch nicht heißt, dass es nicht trotzdem wieder erfüllter werden kann. Auch dazu später mehr.

Da ich kein Arzt bin, gebe ich in diesem Beitrag weder ärztliche Tipps noch beschreibe ich die Auswirkungen von Medikamenten, Wechseljahren, Testosteronmangel, Depressionen, Diabetes oder anderer Erkrankungen. Da ich eine Frau bin, werde ich tendenziell auch eher aus Frauensicht schreiben, bzw. Frauen-Themen beschreiben.

Ich bin der festen Überzeugung und erlebe es auch in meinen Mental-Coachings immer wieder: Sexuelle Unlust beginnt und endet leider viel zu häufig im Kopf!

 

Die häufigsten Ursachen für sexuelle Unlust

Sexualität ist ein sehr individuelles Thema und bedeutet für jeden Menschen und für jede Partnerschaft etwas anderes. Du selbst entscheidest also, wie wichtig Sex dir ist, was sich gut anfühlt und dich erfüllt. Niemand von außen kann und sollte dir diktieren, was eine gute oder schlechte Libido ist. Und nur weil du aktuell vielleicht keine Lust auf Sex hast, heißt das nicht, dass du generell keine Lust hast – mache das Thema also nicht größer als es ist und schon gar nicht zu einem Problem, wo evtl. gar keins ist! Genau dadurch entsteht nämlich der Druck in deinem Kopf, der sich dann wiederum auf die Lust auswirkt.

Das Gefühl nicht gut genug zu sein oder sich zu alt zu fühlen, können echte Liebeskiller sein. Gerade Frauen im fortschreitenden Alter neigen dazu, sich mit jüngeren Frauen zu vergleichen und rate, wer dabei besser wegkommt. Oder sie erkennen ihren eigenen Wert generell nicht, wollen perfekt sein oder fühlen sich in ihrem Körper nicht wohl. Versetze dich doch mal in die Lage hinein: Du schaust in den Spiegel, wertest deinen Körper ab und redest dir ein, dass deinen Partner das sicher abtörnt – sind das die besten Voraussetzungen für eine richtig spaßige Nacht? Sicher nicht. Eine Frau, die so denkt, zieht sich unbewusst zurück, weil sie Angst vor Ablehnung hat. Sie zählt eins und eins zusammen und kommt zu dem Schluss, dass ihr Partner sie nicht mehr attraktiv findet, weil er sie in letzter Zeit weniger begehrt. Auf die Idee, ihn zu fragen, was das mit ihm selbst zu tun haben könnte, kommt sie gar nicht. Das ist so ein Frauen-Ding. Wir Frauen suchen immer zuerst die Schuld oder den Fehler bei uns, anstelle einfach mal offen und ehrlich zu fragen, was das eigentliche Thema ist.

Ich kenne genug Frauen, die sich innigen Sex wünschen, aber wenig Lust empfinden, weil sie selbst keine Lust auf ihren eigenen Körper haben. Lerne deinen Körper zu lieben! Du bist mehr als deine Celluite, deine Falten oder dein Gewicht! Dein Partner kann dir das jedoch noch so häufig sagen oder bestätigen – solange DU dich nicht annimmst, wirst du sexuell weder alles geben noch alles nehmen können. Häufig ist es übrigens so, dass Frauen, die ihren Körper nicht annehmen, eher geben als genießen. Sie erfüllen ihrem Partner sämtliche Wünsche, damit er genießen kann und wenn es um sie selbst geht, vergessen sie den Genuss. Sex ist in dem Moment unbewusst eher ein Akt der Leistung, anstelle eines erfüllten Miteinanders.

An dieser Stelle frag‘ dich doch auch mal, was Sex überhaupt für dich ist? Wie willst du dich dabei fühlen? Wo fängt Sex an und wie und wann hört er auf? Erlaubst du dir überhaupt sexuelle Lust? Oftmals wissen wir ja, was wir nicht wollen und vergessen dabei den Fokus auf das zu legen, was wir wollen.

Genauso oft, wie Frauen ihren Körper vergleichen, vergleichen sie auch ihre Partnerschaft mit anderen. Die Freundin erzählt von ihren sexuellen Aktivitäten und wieviel Fun sie hat und schon wird diese Schablone über das eigene Sexualleben gelegt. Meistens passt sie nicht und schon bauen sich Gedankenstrukturen auf, die der Lust immer mehr im Wege stehen. Umgekehrt verhält es sich genauso: „Ach bei euch läuft’s auch nicht mehr so? Du hast auch keine Lust mehr? Na, dann scheint das ja wohl normal zu sein!“ Nein, ist es nicht! Was für andere gilt, gilt noch lange nicht für dich. Nur weil andere Partnerschaften keinen Sex haben, heißt das doch nicht, dass es normal ist. Nochmal: Was ist schon normal? Du allein bestimmst, was gut für dich ist. Arrangiere dich doch also nicht mit dem, was dir nicht gefällt, nur weil es bei anderen genauso ist. Solange du das Gefühl hast, dass dir etwas fehlt, sorge dafür, dass du es bekommst! Unabhängig davon, ob es anderen auch fehlt, oder nicht. Wenn ich Hunger habe und alle anderen auch, koche ich mir dann etwa nichts, sondern hungere weiter, weil alle andern auch hungern? Wenn ich meine Beziehung langweilig finde und meine Freundinnen ihre auch – bleibe ich dann in der Beziehung, weil es scheinbar normal ist? NEIN! Natürlich nicht! Finde heraus, was DICH glücklich macht und was DU brauchst, um eine erfüllte Beziehung zu führen und lass nicht zu, dass auf dich das abfärbt, was andere als normal empfinden!

Alte Verletzungen können deine sexuelle Unlust auch sehr begünstigen. Auch wieder so ein Frauen-Ding: Wir verzeihen Seitensprünge oder sonstige tiefe Verletzungen in einer Beziehung, kramen sie jedoch immer wieder heraus. Meine Lieben, das hat nichts mit verzeihen zu tun, sondern ist Selbstbetrug und unfair dem Partner gegenüber. Übernimm Verantwortung für deine Entscheidung! Wenn du dich entschieden hast, trotz einer Verletzung bei deinem Partner zu bleiben, dann zieh das auch durch. Alles andere ist unehrlich und unfair. Und mache es dir selbst nicht schwer, indem du diese alten Geschichten immer wieder rauskramst und schon gar nicht beim Sex! Wie willst du dich beim Sex hingeben oder öffnen, wenn du unbewusst in alten Verletzungen gefangen bist? Bedenke bitte den Einfluss deines Unbewussten auf dein Sexualleben. Du glaubst vielleicht, dass du ihm/ihr verziehen hast, aber unbewusst schmerzt es dich doch noch und spiegelt sich dann natürlich wider, indem du weniger Nähe zulässt.

Ein stressiger Alltag – Garant oder Ausrede für sexuelle Unlust?

Am Anfang einer Beziehung kann uns ein stressiger Alltag selten davon abhalten, Fun im Bett zu haben. Im Gegenteil: Schlaf wird überbewertet und Sex befreit, lenkt ab und lässt den Stress komplett in den Hintergrund treten. Warum funktioniert das irgendwann immer weniger? Warum bekommt der Alltagsstress mehr Gewicht als das sexuelle Miteinander? Vielleicht, weil du die Prioritäten anders setzt oder weil deine körperliche und seelische Verfassung aufgrund des angehäuften Stresses, schlechter ist. Je weniger wir in unserer Kraft sind, desto weniger mögen wir uns oder können wir loslassen. Unsere Gedanken drehen sich im Kreis, wir haben Angst zu versagen oder würden uns am liebsten die Decke über den Kopf ziehen. Wir alle kennen diese Phasen des Lebens. Aber ganz ehrlich: Willst du wirklich zulassen, dass dein Alltag deine Liebe auffrisst? Minimiere das, was dich stresst, anstelle auf Kosten eurer Beziehung das weiterzumachen, was dir Kraft raubt! Wenn du das nämlich tust, zieht’s dir irgendwann komplett den Boden unter den Füßen weg. Sei also dankbar, dass du liebst und geliebt wirst und setze deine Prioritäten neu!

Manchmal ist ein stressiger Alltag auch eine gelungene Ausrede, um keine Nähe zuzulassen. Frage dich also, ob es wirklich der Stress ist oder ob du aus einem anderen Grund keine Lust hast. Der stressige Alltag ist an sich schon anstrengend, aber nutze ihn nicht auch noch als Ausrede für deine Beziehung! Schau lieber genauer hin und finde heraus, was eurer eigentliches Problem ist. Noch einmal: Am Anfang einer Beziehung interessiert es niemanden, wie stressig alles drum herum ist – es gibt immer eine Möglichkeit und ein Zeitfenster, um miteinander Spaß zu haben!

Probleme in der Beziehung fördern die sexuelle Unlust

Viele Frauen gehen ja lieber erst einmal zum Arzt oder lassen ihre Hormone checken, bevor sie sich mit ihrer Beziehung auseinandersetzen. Die Wahrheit ist jedoch: Kein Hormon kann deine Beziehung kitten! Hormonschwankungen können Ursache der sexuellen Unlust sein, aber Unehrlichkeit sich selbst gegenüber eben auch.

Die erste Frage, die ich in meinen Mental-Coachings immer stelle, wenn es um die Partnerschaft geht: „Liebst du deine/n Partner/in noch?“ Sobald mein Gegenüber zögert, ist es Zeit für bedingungslose Ehrlichkeit sich selbst und auch dem/der Partner/in gegenüber. Genauso verhält es sich auch bei der sexuellen Unlust: Wenn du keine Lust mehr hast, dann frage dich ganz ehrlich, ob du deine/n Partner/in noch liebst! Sex ohne Liebe funktioniert sicher gut, aber selten in Partnerschaften.

Wenn ihr zwei Stress habt, nicht ehrlich miteinander seid oder eure Bedürfnisse nicht äußert, wird sich auch das auf euer Sexualleben auswirken. Dir ist langweilig? Dann sprich es an! Dir ist es zu anstrengend? Dann sprich es an? Es ist dir zu lang oder zu schnell? Dann sprich es an!

Am Anfang einer Beziehung ist Sex einfach da. Man muss nichts dafür tun, er entsteht einfach. Alles ist einfach, keiner hat Erwartungen und beide können genießen. Wenn du hier schon gedanklich aussteigst und denkst, dass es bei dir anders war, dann hinterfrage das. Es gibt zig Gründe, die dich von einem erfüllten Sexualleben abhalten können. Schlechte Erfahrungen, Angst vor Bindung, Angst vor tiefen Gefühlen, Kontrollverlust, unerfüllte Fantasien – was auch immer es ist, setze dich ehrlich mit dir selbst auseinander. Und wenn es dir schwerfällt, suche dir jemandem, mit dem du darüber reden kannst. Über das Thema zu reden, mag dir unangenehm sein, aber es wird dir helfen!

Weder wenig noch viel Sex sind verlässliche Hinweise auf eine intakte oder weniger intakte Beziehung. Wichtig ist, dass du für dich erkennst, ob und was sich zwischen euch ändern muss, damit du wieder erfüllter lieben kannst. Und ich kann es nicht oft genug wiederholen: Du alleine bestimmst, was dich sexuell erfüllt! Du alleine bestimmst über deinen Körper! Nur du weißt, ob und wie sehr du deine/n Partner/in begehrst.

Und ganz wichtig: Deine Beziehung ist mehr als Sex! Sex ist super, aber nicht alles – auch wenn es uns im Außen oft vorgegaukelt wird. Leider erzählen dir die wenigsten ehrlich, wie es tatsächlich bei ihnen im Bett ausschaut. Alle reden gerne über Sex, wenn sie ihn haben, jedoch nicht, wenn sie ihn nicht mehr haben. Sex ist und bleibt ein Tabuthema, wenn es darum geht, den äußeren Schein zu wahren. Also glaube nicht alles, was du glaubst, bei anderen wahrzunehmen und fühle dafür lieber mehr in dich und deine eigenen Bedürfnisse hinein.

Fehlende Abwechslung in einer langen Beziehung

Alle reden immer von Abwechslung – aber brauchst du überhaupt Abwechslung oder passt es vielleicht so für dich, wie es ist? Auch hier wieder: Schaue weniger nach links und rechts, wenn du dich selbst dadurch verlierst. Andererseits kann ein Blick in eine Richtung natürlich auch viel bewegen und bewirken. Meiner Meinung nach ist beim Sex alles erlaubt, was beiden guttut. Die einen lieben Rollenspiele, während die anderen neue Locations ausprobieren oder ihre Beziehung für andere Menschen öffnen. Wichtig ist bei all dem, nichts aus Prinzip abzulehnen, sondern auszuprobieren.

Dein/e Partner/in möchte etwas Neues ausprobieren und du hast das Gefühl, es passt für dich nicht? Sei ehrlich, aber auch offen. Für den einen ist Sex am Strand wunderschön, der andere macht sich Sorgen über zu viel Sand im Getriebe. Du kommst dir komisch dabei vor, in eine andere Rolle zu schlüpfen? Probiere es doch trotzdem aus – was hast du zu verlieren? Am Ende lacht ihr zwei vielleicht so laut darüber wie lange nicht mehr.

Etwas schwieriger wird’s sicher, wenn einer von beiden die Beziehung gerne öffnen würde und dabei auf Abwehr stößt. Wenn du damit nicht klarkommst, kommuniziere es, ohne diesen Wunsch zu verurteilen oder in eine Verlustangst zu verfallen. Beim Thema sexuelle Unlust gilt immer wieder: Seid ehrlich zueinander und verurteilt einander nicht – weder für die Bedürfnisse noch für die Fantasien des anderen. Und nimm nicht gleich alles persönlich. Fantasien sind erlaubt und jede/r hat sie. Sie bringen nur nichts, wenn sie nicht ausgesprochen werden – also trau dich und sage, wovon du insgeheim träumst! Du wünschst dir eine Affäre? Sprich es an, damit dir dein schlechtes Gewissen hinterher nicht alles zerstört. Außerdem willst du deine/n Partner/in nicht verletzen und vielleicht törnt es ja sogar euch beide an.

Und sollte das Thema Sex-Spielzeuge auftauchen: Nimm es auch hier wieder nicht persönlich! Egal was dein/e Partner/in sich wünscht: Das hat nichts mit deinen „Qualitäten“ zu tun (obwohl es hier sicher auch Ausnahmen gibt), sondern mit der Lust an sich und die wollt ihr ja schließlich beide steigern bzw. aufrechterhalten.

 

Wie äußert sich sexuelle Lustlosigkeit?

Grundsätzlich gilt: Man muss nicht täglich Lust auf Sex haben. Es gibt die Tage, da hast du Kopfschmerzen, bist müde oder willst einfach nur kuscheln. Man sollte vieles auch nicht überbewerten. Es gibt auch Tage, an denen hättest du voll Bock, aber irgendwie kommt es doch nicht dazu. Dann hast du eigentlich keine Lust und das Blatt dreht sich doch noch.

Wenn Sex jedoch nur stattfindet, weil du gefallen willst oder Angst davor hast, sonst verlassen zu werden – STOPP! Wenn du keine Lust hast, verändere die Bedingungen oder gestehe dir ein, dass es Zeit für eine Trennung ist.

Unterscheide zwischen: Ich habe heute keine Lust und ich habe generell keine Lust! Wie schon erwähnt, nimm den Druck raus und mach das Thema nicht größer als es ist.

Wenn du jedoch das Gefühl hast, dass du keine Lust mehr auf Sex hast, dann spür mal in dich hinein und finde heraus, woran es wirklich liegt.

 

Die wichtigsten Tipps, um deiner Libido auf die Sprünge zu helfen

  • Tipp 1: Darüber reden

    Egal was dich bewegt, schäme dich nicht, sondern sprich es an. Zu oft sind Beziehungen schon daran gescheitert, weil einer den anderen schonen wollte. Wenn dir was im Kühlschrank fehlt, gehst du einkaufen. Wenn dir etwas beim Sex fehlt, sprich darüber, damit du es bekommst.
     

  • Tipp 2: Rette euer Sexleben, bevor die Lust vergeht

    Die meisten Paare machen den größten Fehler, indem sie viel zu spät damit anfangen, sich mit ihrer Sexualität auseinanderzusetzen. Sie wollen erst dann etwas verändern, wenn nichts mehr läuft! Ganz ehrlich: Was ist leichter? Einen parkenden LKW von der Stelle zu ziehen oder einen rollenden?

    Genauso ist es mit dem Sex – gestaltet ihn abwechslungsreich und nach euren Bedürfnissen, solange ihr beide noch Lust aufeinander habt!
     

  • Tipp 3: Erkunde deinen Körper

    Erwarte nicht, dass dein/e Partner/in immer weiß, was dir gefällt. Deine Bedürfnisse und dein seelisches Gleichgewicht verändern sich. Dementsprechend verändert sich auch dein Lustempfinden. Was vor einem Jahr noch mega war, macht dich heute vielleicht nicht mehr an. Was du dir letzten Monat nicht vorstellen konntest, törnt dich heute komplett an.

    Erkunde deinen Körper, um herauszufinden, was dich glücklich macht. Lass deine/n Partner/in dabei zusehen und zeige ihm/ihr, was dir gefällt. Lerne etwas über deinen Körper, indem du ihn dir genauer anschaust – die meisten Frauen scheuen sich davor, sich ihr Geschlechtsorgan im Spiegel anzuschauen. Schäme dich nicht, sondern erkunde und probiere aus! Je besser du deinen Körper kennst, desto mehr Lust kannst du empfinden.
     

  • Tipp 4: Vertraue und lasse los

    Dein Vertrauen wurde missbraucht oder es fällt dir schwer, die Kontrolle abzugeben? Das können Millionen Frauen nachvollziehen und doch haben die meisten davon viel Spaß beim Sex. Warum? Weil sie beim Sex im Hier und Jetzt sind und nur das spüren, was sie gerade erleben. Wenn du mit jemandem Sex hast, entscheide dich auch dafür und genieße das Jetzt. Wenn du Nudeln isst, denkst du dabei auch nicht an Kartoffeln, oder? Außerdem wärst du nicht mit ihr/ihm im Bett, wenn du kein Vertrauen zu dem Menschen hättest. Lass also die Personen aus der Vergangenheit nicht in euer Bett, sondern lerne, neu zu genießen.

 

Fazit

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, Schwung ins Sexleben zu bringen. Angefangen von Massageölen bis hin zum Swingerclub – alles ist erlaubt, solange beide damit einverstanden sind. Wichtig ist jedoch immer, Vorschläge, Fantasien oder Wünsche nicht persönlich zu nehmen. Solange du dich angegriffen fühlst, nur weil dein/e Partner/in sich etwas Abwechslung wünscht, wirst du ihre/seine Bedürfnisse niemals ehrlich erfahren. Erlaubt euch beide, ohne Scham Neues auszuprobieren und vergesst das Lachen beim Sex nicht!

Sexuelle Unlust ist nichts Außergewöhnliches und je früher du sie dir aus allen Perspektiven anschaust, desto mehr Orgasmen wirst du haben.

Büro: Franziska Müller /
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