In den letzten Wochen habe ich immer wieder dasselbe beobachtet: so viele Menschen wirken erschöpft, innerlich zerrissen, suchend, voll von Fragen, auf die es keine schnellen Antworten gibt. Es ist, als wäre ein leises Gefühl der Orientierungslosigkeit in unserer Zeit mit eingezogen, ein Gefühl, das nicht schreit, sondern eher still anklopft und uns dennoch den Boden unter den Füßen wegzieht. Und vielleicht kennst du das auch, dieses diffuse Gefühl, irgendwo zwischen „Ich weiß, dass etwas nicht stimmt“ und „Ich weiß aber nicht, wie ich es ändern soll“.
Ich glaube, dass sich gerade unglaublich viele Menschen verloren fühlen. Nicht, weil sie nicht genug tun. Nicht, weil sie scheitern. Sondern weil das Leben in seiner Geschwindigkeit, seinen Anforderungen, seinem ständigen Vergleichen und Bewerten irgendwann einfach zu laut wird. Und während im Außen alles weiterläuft, merkt man im Inneren plötzlich, dass da eine Lücke entstanden ist, die man lange übersehen hat.
Ich hatte in den letzten Tagen Gespräche, in denen Menschen fast flüsternd gesagt haben: „Ich spüre mich nicht mehr richtig.“ Oder: „Ich weiß gerade nicht, wer ich bin, wenn niemand etwas von mir will.“ Diese Ehrlichkeit hat mich tief berührt, weil ich selbst diese Phasen kenne, in denen die Welt stumpf wirkt, die Farben blasser werden und man sich fragt, wo eigentlich die eigene Stimme geblieben ist.
Und vielleicht ist es genau das, was diese Zeit gerade mit vielen von uns macht. Sie deckt Dinge auf, die wir früher überdeckt hätten. Sie zeigt uns innere Baustellen, die wir nie freiwillig betreten hätten. Sie erinnert uns daran, dass wir uns selbst verlieren können, selbst dann, wenn im Außen alles scheinbar funktioniert.
Aber genau darin liegt auch etwas Tröstliches. Denn jedes Verlieren ist auch eine Einladung, sich neu zu finden. Nicht so, wie andere dich haben wollen, nicht so, wie du irgendwann einmal warst – sondern so, wie du heute bist. Das ist unbequem, manchmal schmerzhaft, oft verwirrend, aber immer wahr.
Ich erzähle dir in meiner Sprachnachricht, warum dieses Thema gerade so präsent für mich ist und was bei mir persönlich in den letzten Tagen passiert ist, das mich so viel klarer spüren lässt, dass „sich verloren fühlen“ kein Zeichen von Schwäche ist, sondern manchmal der erste Schritt zurück zu etwas Echtem. 
Hier ist eine persönliche Sprachnachricht von mir für dich:
Persönlich und privat!
Es gibt Bilder, die ich so nicht veröffentlichen würde. 🙂
Manchmal ist es nicht das Leben, das aus der Form gerät. Manchmal sind es einfach nur die eigenen Haare. Nächste Woche habe ich einen Termin beim Friseur, um retten zu lassen, was sich noch retten lässt. Wer mich persönlich kennt, weiß wieviel Überwindung es mich kostet, DIESES Bild zu teilen! 😉
Während ich die letzten Wochen ziemlich durchgerüttelt wurde, legen sich Twinni und Celine einfach aneinander und erinnern mich daran, wie heilsam stille Verbundenheit sein kann.
So. Bin nun im Alter angekommen, in dem ich meinen Parkplatz fotografieren muss, weil ich mein Auto sonst nicht wiederfinde. In dieser Form hätte ich übrigens noch zig Beispiele, die meinen hormonell bedingten Geisteszustand spiegeln. 🙂
Tausende Menschen auf der Frankfurter Buchmesse und kurz bevor ich gehe, treffe ich die Designerin meines Covers! Ich kannte sie vorher nicht! Sie hat mich anhand des Buches erkannt (habe wild Storys gemacht 🙂 ) und mich angesprochen. DAS hat mir wieder gezeigt, wie sehr wir alle miteinander verbunden sind!
So und jetzt mal kurz ein Suchbild.
Solero ist fast nur noch draußen und kommt nur noch zum Essen heim, weil die kleine Celine sie immer wegjagt. Das bricht mir das Herz und ich arbeite immer noch an einer Lösung. Update von heute: Sie schläft jetzt nachmittags unter meinem Schreibtisch! Ich bin soooo happyyy! 🙂
Dieses Bild ist vor knapp 7 Wochen entstanden und auch hier wieder: Wer mich kennt, weiß, dass ich SEHR gefroren habe. Nun hab‘ ich ein wenig Bammel vor der Ausbildung zum MindMirror®-Coach nächste Woche auf der Schwäbischen Alb – mir passen alle meine alten Winterklamotten nicht mehr (ja, bin gewachsen!!!:) ) und ich habe noch keinen Plan, welcher Mantel gerade der Wärmste am Markt ist. Falls du einen Tipp hast, BITTTE, PLEASE, schreib‘ mir!
Aktueller Blog: Spukhafte Fernwirkung & spirituelles Coaching mit Pferden
Warum Einstein uns etwas über Energie, Verbindung und Lebendigkeit lehrte
Es gibt Worte, die die Welt verändern, obwohl sie in ihrem Ursprung aus einem Zweifel geboren wurden. „Spukhafte
Fernwirkung“ ist eines dieser Worte. Einstein benutzte es nicht, weil er begeistert war, sondern weil er irritiert war. Die Vorstellung, dass zwei Teilchen – einmal verbunden – augenblicklich miteinander kommunizieren, egal wie weit sie voneinander entfernt sind, widersprach seinem tiefsten Bedürfnis nach Ordnung, nach logischer Struktur, nach einem Universum, das sich berechnen lässt. Und genau dort beginnt die Wirkung dieses Konzeptes auf unser Leben. Denn was damals wie ein wissenschaftliches Kuriosum klang, öffnete im Rückblick ein Fenster zu einem Prinzip, das viel größer ist als Physik: Verbindung ist nicht räumlich. Verbindung ist nicht zeitlich. Verbindung ist ein Feld. Und genau in diesem Feld existieren Menschen, Pferde und alles, was lebt.
Ich danke dir, dass du dir Zeit genommen hast, meine Zeilen zu lesen und du weißt ja: Wann immer ich etwas für dich tun kann, melde dich gerne bei mir!
Herzliche Grüße
Franziska











