Liebe Leserin und Leser,

wann lief bei Dir das letzte Mal alles so richtig schief? Solche Zeiten scheinen einfach zum Leben dazuzugehören – manchmal trifft es uns richtig hart und manchmal ist es nur ein kurzer Sturm. Aber wir können selbst dazu beitragen, ob wir unter diesen Krisen leiden und uns davor fürchten, oder ob wir gestärkt und voller Mut daraus hervorgehen!

Dazu möchte ich Dir heute etwas erzählen, denn natürlich bringt mein Beruf mich auch immer wieder in Kontakt mit Menschen, die gerade eine Krise erleben oder kürzlich Krisen durchgestanden haben. Das können ganz unterschiedliche Dinge sein: Wenn man seinen Job verliert, wenn es in der Beziehung Probleme gibt oder es sogar zur Trennung kommt, bei Krankheiten oder nach Unfällen – irgendetwas erschüttert das Leben. Und man fühlt sich wütend, traurig, hilflos, verletzt, verwirrt: Auf jeden Fall ist es oft ein schreckliches Gefühl und deshalb fürchten wir Krisen auch so sehr.

In der Krise nach vorne blicken

Wenn es mal wieder so weit ist und sich Probleme ankündigen, dann gibt es eine wichtige Grundregel: Lass Dich von der Krise nicht völlig überwältigen. Du wirst viel Kraft und einen Plan brauchen, um die Probleme zu lösen. Wenn Du schon vorher aufgibst und den Kopf in den Sand steckst, bis die Krise vorbei ist, dann wirst Du weder Kraft noch einen Plan haben!

Versuche, aus positiven Gedanken und einer positiven Vision von der Zukunft Kraft zu schöpfen. Stelle Dir vor, wie die Zeit nach der Krise aussehen könnte. Du hast Deinen Job verloren? Schau nicht auf die finanziellen Schwierigkeiten, sondern auf die Freiheiten und Möglichkeiten, die Dir jetzt offenstehen! Und dann frage Dich, was dem im Weg steht – und entwickle einen Plan!

Keine Angst vor Krisen haben

Natürlich stellen wir uns ein Leben ohne Krisen schön vor. All die traurigen, einsamen Stunden, all die vergossenen Tränen, all die Angst und Unsicherheit – darauf würdest Du sicher auch nur allzu gerne verzichten. Das kann ich gut verstehen. Aber ein Leben ohne Krisen ist auch ein Leben, das uns nur selten vor die Fragen stellt: Wer bin ich? Was will ich?

Krisen bleiben selbstverständlich unangenehm. Das sind Kursänderungen, ja immer wenn das Leben eben noch ruhig geradeaus geflossen ist, müssen wir nun die Richtung ändern. Das ist eine Kraftanstrengung. Aber wenn Du in der Krise auch das Positive siehst, wenn Du weißt, wofür Du all die Kraft und Mühe aufwendest, dann hat jede Krise auch das Potential, Dich glücklicher und stärker zu machen! Ich möchte nicht behaupten, dass Krisen etwas Gutes sind. Das würde ich etwas zynisch finden. Aber sie gehören zum Leben dazu – und Du entscheidest, ob Du sie nutzen oder nur erdulden willst!

Mir hat folgende Einstellung immer sehr geholfen:

Es geht nicht darum, was passiert ist, sondern wie ich damit umgehe!

Büro: Franziska Müller /
Schützenstraße 44, 12165 Berlin, Deutschland /
mail [at] franziska-mueller.com